How to start - Teil 1
Immer wieder werde ich gefragt, wie man denn eigentlich am besten mit der Arbeit an der Hand anfängt. Sobald das Pferd sich am Strick führen lässt, kann ich bereits anfangen erste Übungen einfließen zu lassen. Dafür brauche ich weder eine Trense noch eine Gerte, wohl aber empfiehlt sich immer zuerst ein eingezäuntes Areal aus Sicherheitsgründen.
Beim Start & Stop geht es darum wer wen bewegt. Dabei beginnt man das Pferd neben sich auf ein Stimmkommando hin einen Schritt antreten zu lassen. Auf ein weiteres, neues Stimmkommando hin kommt es zum Stehen. Soweit erstmal ganz einfach. Ergänzend lassen wir für Start und Stop unsere Körpersprache einfließen. Groß, energetisch und voran für das Laufen. In sich gekehrt, ruhig und bedacht für das Anhalten. Gerne kombiniert man hier das Anhalten auch schon mit der Drehung zum Pferd hin als klares Zeichen zum Anhalten. Nun kann man damit Spielen: mal mehr Energie für große Schritte, mal ganz wenig Energie für nur einen kleinen Schritt.
Die Herausforderung dabei ist genau so viele Schritte zu gehen, wie man sich als Ziel gesetzt hat. 1, 4, 2, 5, 1, 2 usw. usw. Manch einer wundert sich dann, wie komplex so eine harmlose Übung sein kann.
Sobald das Start & Stop sicher auf der Geraden eines Platzes oder der Halle funktioniert und auch in gruseligen Situationen abrufbar ist, dann kann man daran anknüpfen oder die Übung auch mal nach draußen verlagern.
