Über mich

Über mich

Bereits als Vierjährige vom Pferdevirus infiziert, führte mich mein Weg – wie bei vielen Reitern Ende 30 – über Abteilungsreiten, Cordreithosen und eigenwillige Schulpferde. Nach ersten Erfahrungen mit dem Familienpferd, das mich mehr als einmal in den Sand setzte, wollte ich dem Reiten eigentlich den Rücken kehren.

Doch spätestens im Chemiestudium holte mich die Leidenschaft wieder ein. Über eine Reitbeteiligung kam schließlich mein schwarzer Schlesier „Amigo“ in mein Leben. Mit ihm begann ich, vieles zu hinterfragen: Warum funktionierte manches trotz Therapie und Training nicht? Warum stolperte er ständig, und warum fühlte sich sein Trab nie wirklich bequem an? Heute weiß ich: Ich habe viele Fehler gemacht – nie aus böser Absicht, sondern weil ich es damals nicht besser wusste.

Erst ein Sehnenschaden durchbrach unseren Teufelskreis: weg vom Schema F(N), hin zu mehr Individualität und zur Reitkunst. Tragkraft vor Schubkraft, Ruhe statt Druck – immer pro Pferd.

Auch die Handarbeit begann erst dann wirklich zu funktionieren. Aus einem Pferd, das mich an der Hand gerne biss oder umrannte, wurde ein motivierter Partner. Ich hatte endlich die eine Sache gefunden, die Amigo Freude machte, ihn körperlich förderte und ihn sichtbar glänzen ließ.

Nach rund 23 Jahren Pferdeerfahrung, vielen Weiterbildungen und der Freude daran, andere Mensch-Pferd-Paare zu unterstützen, machte ich 2025 den Schritt in die Selbstständigkeit als nebenberufliche Trainerin.

Denn ich hatte nicht nur den richtigen Weg für mein Pferd gefunden, sondern auch meine eigene Leidenschaft – mit der Überzeugung, dass sie vielen Pferden helfen kann.

 

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